News and reviews / Ankündigungen und Rückblick

2026, Feb.

Isabella Hund von der gleichnamigen Galerie in München über ihre Ausstellung von Kazuko Nishibayashi und Etsuko Sonobe

Was Formen verbergen

Zeitgenössischer Schmuck entwickelte sich nach 1945 im kulturellen Austausch – innerhalb Europas und weit darüber hinaus. Dies zeigte sich in der Ausstellung „Hidden Shapes“ von Isabella Hund im Herbst 2025.

Zeitgenössischer Schmuck, sei es von lokalen oder internationalen GestalterInnen, ist für Isabella Hund ein Herzensanliegen. Ihre Galerie ist nicht nur ein exzellent gestalteter Raum der Vermittlung, sondern auch der Begegnung und des Diskurses. Jede Ausstellung ist sorgfältig kuratiert und setzt auf inhaltliche Stringenz ebenso wie auf formale Klarheit. Damit trägt die Galeristin maßgeblich zur Sichtbarkeit des zeitgenössischen Schmucks im internationalen Kontext bei.
In der Doppelausstellung Hidden Shapes stellte Isabella Hund im Herbst 2025 Kazuko Nishibayashi und Etsuko Sonobe vor. In den Arbeiten der beiden Gestalterinnen verschmelzen japanische und westliche Einflüsse in herausragender Qualität.

Kazuko Nishibayashi, geboren 1962 in Tokyo, studierte von 1982 bis 1984 am Women’s College of Fine Arts in Tokyo und von 1989 bis 1992 an der FH für Gestaltung in Pforzheim. 1993 gründete sie ihr Atelier in Düsseldorf.
Die poetische Verbindung von Form und Leere ist ihr zentrales Thema. „Einfachheit und Komplexität, Rationalität und Fantasie sollen einen harmonischen ‚Klang‘ ergeben. In der handwerklichen Auseinandersetzung mit dem Material, meist Silber oder Gold, wirken sowohl Form als auch Leere“ erklärt sie. Kazuko Nishibayashi arbeitet nun schon seit 40 Jahren als Schmuckdesignerin und ist seit gut 30 Jahren in Deutschland tätig. Sie ist in beiden Ländern zu Hause. In beiden Ländern wird ihr Schmuck ausgestellt und getragen. Dass er unterschiedliche ästhetische und kulturelle Wahrnehmung verbindet, ist Teil ihres Erfolgs.

Etsuko Sonobe wurde 1955 in Tokio geboren und studierte von 1974 bis 1976 Schmuckdesign an der Musashino Art University im japani- schen Kodaira. Anschließend arbeitete sie als Designerin und entwickelte Schmuck, Uhren und andere Produkte für verschiedene Unternehmen. Gleichzeitig gründete sie ihr Schmucklabel „etsuko sonobe“, das sich durch kreativ geschliffene und gefasste Edelsteine auszeichnet. Daneben machte sie sich auch einen Namen in der zeitgenössischen Schmuckkunst. „Mein Schmuck entsteht aus der Inspiration, die ich aus den Materialien selbst schöpfe, und aus der Frage, wie ich diese bestmöglich nutzen kann. Feste Vorstellungen im kreativen Prozess versuche ich zu vermeiden. Um meine Ideen zu entwickeln, skizziere ich viel. Das Wichtigste ist, dass sich mein Schmuck beim Tragen spirituell stimmig und angenehm anfühlt“, sagt Etsuko Sonobe.

 

Zeitgenössischer Schmuck entwickelte sich nach 1945 im kulturellen Austausch – innerhalb Europas und weit darüber hinaus.

Dies zeigte sich in der Ausstellung „Hidden Shapes“ von Isabella Hund im Herbst 2025.

Zeitgenössischer Schmuck, sei es von lokalen oder internationalen GestalterInnen, ist für Isabella Hund ein Herzensanliegen. Ihre Galerie ist nicht nur ein exzellent gestalteter Raum der Vermittlung, sondern auch der Begegnung und des Diskurses.
Jede Ausstellung ist sorgfältig kuratiert und setzt auf inhaltliche Stringenz ebenso wie auf formale Klarheit. Damit trägt die Galeristin maßgeblich zur Sichtbarkeit des zeitgenössischen Schmucks im internationalen Kontext bei.

In der Doppelausstellung Hidden Shapes stellte Isabella Hund im Herbst 2025 Kazuko Nishibayashi und Etsuko Sonobe vor.
In den Arbeiten der beiden Gestalte-rinnen verschmelzen japanische und westliche Einflüsse in herausragender Qualität.

…………. gekürzt ………….

Zeitgenössischer Schmuck entwickelte sich nach 1945 im kulturellen Austausch – innerhalb Europas und weit darüber hinaus.

Dies zeigte sich in der Ausstellung „Hidden Shapes“ von Isabella Hund im Herbst 2025.

Zeitgenössischer Schmuck, sei es von lokalen oder internationalen GestalterInnen, ist für Isabella Hund ein Herzensanliegen. Ihre Galerie ist nicht nur ein exzellent gestalteter Raum der Vermittlung, sondern auch der Begegnung und des Diskurses.
Jede Ausstellung ist sorgfältig kuratiert und setzt auf inhaltliche Stringenz ebenso wie auf formale Klarheit. Damit trägt die Galeristin maßgeblich zur Sichtbarkeit des zeitgenössischen Schmucks im internationalen Kontext bei.

In der Doppelausstellung Hidden Shapes stellte Isabella Hund im Herbst 2025 Kazuko Nishibayashi und Etsuko Sonobe vor.
In den Arbeiten der beiden Gestalte-rinnen verschmelzen japanische und westliche Einflüsse in herausragender Qualität.

…………. gekürzt ………….

Was aber beeindruckt Isabella Hund an den Arbeiten der beiden aus Japan stammenden Gestalterinnen und woher kommt ihr Interesse an deren fernöstlichen Kultur?

AA Was fasziniert Dich am Schmuck der beiden Gestalterinnen und wie kam es zu dieser Ausstellung?

IH Mich fasziniert bei beiden die Selbstverständlichkeit, mit der sie unterschiedliche kulturelle Prägungen in ihrem Schmuck verbinden, ohne diese je plakativ wirken zu lassen. Kazuko Nishibayashi überträgt seit Jahren die Prinzipien japanischer Papierarbeiten, vor allem des Origami, mit großer handwerklicher Präzision auf Metall. Etsuko Sonobe überzeugt durch einen intuitiven, stark materialbezogenen Ansatz. Ihre Arbeiten sind klar, architektonisch und handwerklich auf höchstem Niveau. Hidden Shapes entstand aus dem Wunsch, zwei eigenständige Positionen zu zeigen, die eine gemeinsame Haltung verbindet: Konzentration auf das Wesentliche und großer Respekt vor Material, Form und TrägerIn.

AA Du pflegst viele gute Beziehungen zu internationalen Schmuck-KünstlerInnen. Aber Dein Interesse an Japan scheint etwas Besonderes zu sein.

Liegt es am kulturellen Hintergrund, der sich in ästhetischen Formen wie dem Zen-Garten, der Kalligrafie oder der Teezeremonie äußert?

IH Die Beziehung zu japanischen KünstlerInnen ist für mich besonders interessant, da diese von einer anderen Auffassung von Zeit, Material und Prozess geprägt sind. Ich erlebe dort eine große Ernsthaftigkeit und Hingabe, verbunden mit einer Offenheit gegenüber westlichen Einflüssen.
Tradition und Experiment stehen nicht im Widerspruch, sondern ergänzen sich – eine Haltung, die ich als äußerst inspirierend empfinde.

In Tokio:
Kazuko Nishibayashi, Isabella Hund, Etsuko Sonobe

Was aber beeindruckt Isabella Hund an den Arbeiten der beiden aus Japan stammenden Gestalterinnen und woher kommt ihr Interesse an deren fernöstlichen Kultur?

AA Was fasziniert Dich am Schmuck der beiden Gestalterinnen und wie kam es zu dieser Ausstellung?

IH Mich fasziniert bei beiden die Selbstverständlichkeit, mit der sie unterschiedliche kulturelle Prägungen in ihrem Schmuck verbinden, ohne diese je plakativ wirken zu lassen. Kazuko Nishibayashi überträgt seit Jahren die Prinzipien japanischer Papierarbeiten, vor allem des Origami, mit großer handwerklicher Präzision auf Metall. Etsuko Sonobe überzeugt durch einen intuitiven, stark materialbezogenen Ansatz. Ihre Arbeiten sind klar, architektonisch und handwerklich auf höchstem Niveau. Hidden Shapes entstand aus dem Wunsch, zwei eigenständige Positionen zu zeigen, die eine gemeinsame Haltung verbindet: Konzentration auf das Wesentliche und großer Respekt vor Material, Form und TrägerIn.

AA Du pflegst viele gute Beziehungen zu internationalen Schmuck-KünstlerInnen. Aber Dein Interesse an Japan scheint etwas Besonderes zu sein.

Liegt es am kulturellen Hintergrund, der sich in ästhetischen Formen wie dem Zen-Garten, der Kalligrafie oder der Teezeremonie äußert?

IH Die Beziehung zu japanischen KünstlerInnen ist für mich besonders interessant, da diese von einer anderen Auffassung von Zeit, Material und Prozess geprägt sind. Ich erlebe dort eine große Ernsthaftigkeit und Hingabe, verbunden mit einer Offenheit gegenüber westlichen Einflüssen.
Tradition und Experiment stehen nicht im Widerspruch, sondern ergänzen sich – eine Haltung, die ich als äußerst inspirierend empfinde.

In Tokio:
Kazuko Nishibayashi, Isabella Hund, Etsuko Sonobe

AA Du warst mehrfach in Japan. Was hat Dich bis heute am meisten beeindruckt?

IH Es ist die Sensibilität für Details und die Selbstverständlichkeit, mit der Ästhetik in Japan Teil des Alltags ist.

Das findet sich in der Architektur, im Design, im Verhältnis zur Natur und im menschlichen Miteinander. Auf meinen Reisen hat mich besonders die Haltung berührt, dass allem eine eigene Seele innewohnt. Diese Achtsamkeit hat meine Wahrnehmung und meine Arbeit nachhaltig geprägt.

AA Wir erleben heute, wie sich internationale wirtschaftliche und politische Verbindungen auflösen – besonders dramatisch am Beispiel der USA. Aus der Erneuerung in Schmuck der vergangenen Jahrzehnte sind weltweit viele Beziehungen und Freundschaften entstanden. Können wir hoffen, dass dies auch Wirkungen in die breitere Gesell- schaft ergibt?

IH Ich glaube, dass die im zeitgenössischen Schmuck gewachsenen internationalen Beziehungen über die Objekte hinauswirken. Schmuck ist ein persönliches Medium, das Nähe schafft. Gerade in politisch und wirtschaftlich angespannten Zeiten können künstlerische Netzwerke Räume für Austausch, Ver- ständnis und Empathie beinhalten – leise, aber nachhaltig.


Galerie Isabella Hund
Frauenplatz 13

Eingang Schäfflerstraße
80331 München

www.isabellahundgallery.com

2025, Octobre
Exhibition with Etsuko Sonobe and me at
Isabella Hund Gallery
Munic / Oct. 24 to Nov. 8

Opening Oct. 25 | 17-21.00
with both artists present

 

2021, Octobre
Group exhibition at
Isabella Hund Gallery
Munic / Oct. 21 to Nov. 13

2021, March
Kazuko Nishibayashi has been nominated for the State Government Award of NRW „MANUFACTUM“.
The prize will be awarded on 24 April.

2019
Relaunch of my website
New features

Wenn Sie meine Kollektion anschauen

können Sie nach Klick auf den Menuepunkt den Schmuck filtern nach
SERIEN
METALL
KATEGORIE wie Ringe, Halsketten etc

Browsing through my collection
Within the COLLECTION you may select products from criteria as
SERIES-Name
METAL provided
CATEGORY as rings, necklaces etc



Schmuck in Bewegung

Wenn Sie Schmuck im Detail anschauen, gibt es dort manchmal auch Videos, die den Schmuck von allen Seiten zeigen.

Jewelry in motion
If you look at jewelry pieces in detail, there are sometimes videos attached. It’s done for a better understanding of its look and shape.

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2018, June
Solo Exhibition
Gallery Caractère / Neuchatel – Suisse

I got a very warm welcome by the owners of the Gallery, Gema and Pascal.
Here some impressions:






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2017, Sept
Gruppenausstellung
Galerie Schmucksache / Düsseldorf

Please see some impressions of the opening:
ANKE KANNING from Schmucksache exposes the jewellery of 
RIE FUKURA, SUMIKO HATTORI, MAKOTO HIEDA,
TAEKO NARUMI, MARIO SUGA, my teacher MINATO NAKAMURA
and me myself.


 


 


 


 


 


 


 


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2017, June
Solo Exhibition: „20 Years“
Galllery Multiple / Hasselt – Belgium

Its time to celebrate my 20th anniversary of jewelry design.
Gallery Multiple in Hasselt / Belgium now gives me an ideal place and great audience to celebrate it with a solo exhibition.


Hint for Northsea-Lovers: From 5. to 15. August the exhibition moves to the fair ART NOCTURNE at Knokke-Heist.





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 2017, May
Dual exhibition with Uli Biskup
Galeriehaus Grosche / Castrop Rauxel

2016, Dec
Group exhibition
Gallery Beeld & Aambeeld / Enschede – Netherlands

Together with the manager of the gallery, Karel Betman, we took the chance to invite 7 Japaneese designers to Beeld & Ambeeld.
My Japaneese teacher, Mrs. Minato Nakamura curated the exhibition, and I myself took place as well.
Our claim at the dawn of 2017 was:
“The jewellery we create tomorrow will transcend our creations of today. A new dawn is breaking. We created jewellery bigger than is common, but it is not actually wearable. The inspiration sprang from within – the original source – and expresses the relationship between people and jewellery.”

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2016, Aug
Dual exhibition with Maike Eilers
Gallery Beeld & Aambeeld / Enschede – Netherlands

preparing the exhibition ..


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 2016, April
Group exhibition „Vollkommen – Unvollkommen“
Galerie Eva Maisch / Würzburg

2015, may
Group exhibition „10 years anniversary“
Galerie Titanblau / Dresden

2013, Oct
Annual group exhibition LOOT
MAD Museum of Art and Design / New York / USA

I felt a bit like “Olympic Games”:
50 Artists from 20 countries met at LOOT2013, the annual exibition of MAD Museum.

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